Das bin ich

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Interessierte,

Wir befinden uns in spannenden Zeiten. Die derzeitige Corona-Krise lässt uns erkennen, was uns wirklich wichtig ist. Und sie zeigt uns auch, dass wir sofort und wirksam handeln können, wenn es um Menschenleben geht.  Verschwende nie eine Krise, so heißt es. Und das werde ich auf keinen Fall zulassen. Jede Krise hat es verdient als solche behandelt zu werden und deshalb werde ich mich auch weiterhin und gerade jetzt für eine klimagerechte Zukunft einzusetzen.


Mitglied des Bundestages

Seit der Bundestagswahl 2017 darf ich mich Mitglied des Bundestages nennen. Ich bin klimapolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und das mit Leib und Seele. Der Kampf gegen die Klimakrise ist von globaler, intergenerationeller Art. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit. Und dieser Kampf geht uns alle an. Wir alle müssen an klimaschützenden Maßnahmen arbeiten, bei uns direkt vor Ort. Dafür braucht es mutige politische Leitlinien, für die ich mich tagtäglich in meiner parlamentarischen Arbeit stark mache. Es braucht jetzt radikale Entscheidungen, um auch in Zukunft noch handlungsfähig zu bleiben und das heißt für mich: ein Kohleausstiegsplan, der endlich den Pariser Klimazielen gerecht wird, und ein konsequenter Ausbau der Erneuerbaren Energien.


Kommunalpolitik als Schlüssel

Schon vor meiner Wahl zur Abgeordneten war ich verstärkt für die Energiewende unterwegs. Nach dem Abschluss meines Politikstudiums an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg arbeitete ich von 2010 bis 2013 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von MdB Uwe Kekeritz in Fürth, bevor ich schließlich bei NATURSTROM (einer der vier unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands) in Forchheim einstieg. Hier war ich vor allem im Bereich „Öffentlichkeitsarbeit und Energiegesellschaften“ tätig und war mit vielen Menschen im Gespräch. Seitdem weiß ich, wie sehr der Klimaschutz die Menschen beschäftigt.

Bewegt durch grausame Frauenschicksale trieb mich das Thema der Geschlechtergerechtigkeit schon in meiner Jugendzeit in die Politik. Seither engagierte ich mich bei der  Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes. Über die Grüne Hochschulgruppe an der Universität und insbesondere über die damalige Bamberger Bundestagsabgeordnete Ursula Sowa kam ich schließlich 2005 zu Bündnis 90/Die Grünen. Als studentische Senatorin setzte ich mich gegen Studiengebühren und für Gender Mainstreaming ein. Für mein kommunal- und gleichstellungspolitische Engagement in meiner Heimatstadt Forchheim erhielt ich 2015 den Helene-Weber-Preis.

Nach wie vor bin ich viel in Bayern unterwegs. Mir ist es wichtig, zu erfahren, was die Menschen vor Ort bewegt und ebenso wichtig ist es mir, mich weiter kommunalpolitisch zu engagieren. Die Verankerung der Beschlüsse in Berlin in der Lokalpolitik ist mir wichtig. Und gerade in der Klimapolitik ist auch die kommunale Ebene die mitentscheidende: Nur wenn wir alle auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft mitnehmen können, werden wir erfolgreich sein. Und Klimaschutz beginnt nun mal direkt an und vor der eigenen Haustüre.


Klimapolitik als Berufung

Klimapolitik umspannt nicht nur alle politischen Ebenen, sie betrifft auch alle gesellschaftlichen Bereiche und gerade das macht es so spannend. Es geht um den Schutz der Natur als unserer Lebensgrundlage und damit immer auch um uns Menschen. Klimapolitik heißt unter anderem zugleich auch Sozial-, Wirtschafts-, Umwelt- und Verkehrspolitik. Sie betrifft alles und jede*n. Deshalb ist meine Vision ein gesamtgesellschaftlicher Wandel, an dem sich alle Menschen beteiligen können und der jede und jeden mitnimmt auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft. Gemeinsam müssen wir um- und Strukturen neu denken. Eine Verkehrswende kann nur mit einer Energiewende zusammengedacht werden, eine Region nur gestärkt aus der Krise hervorgehen, wenn ihr ganzes Potential ausgeschöpft wird.

Klimapolitik ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Berufung. Und ich werde alles dafür geben, Klimagerechtigkeit vor Ort in Franken und Bayern und global zu verwirklichen.


Mitgliedschaften

Neben Terre des Femmes bin ich außerdem Mitglied bei Bund Naturschutz, Bürgerenergie Bayern, Verein Nationalpark Nordsteigerwald, Energie- und Klimaallianz Forchheim, Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange. Auch wenn ich hauptsächlich in der Klimapolitik arbeite sind mir Gleichstellung, Griechenland und der Waldschutz, hier insbesondere die Realisierung eines Nationalpark Steigerwaldes, ebenso wichtig. Hier findest du alle Infos zu meiner Arbeit zu diesen Themen.


Ich freue mich über Eure/Ihre Kommentare und E-Mails.

Eure/Ihre Lisa Badum