Freibad Gaustadt erhält 720.000 Euro Bundesförderung

Pressemitteilung

Bamberg, 23.09.2026

Die Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßt die Bundesförderung für die Sanierung des Freibads Gaustadt in Bamberg in Höhe von 720.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ – der sogenannten Sportmilliarde. Die Förderzusage wurde am 23. September vom Haushaltsauschuss des Bundestages beschlossen.

Badum kommentiert:

„Als Haushaltspolitikerin freue ich mich sehr, dass der Bundestag die Förderung für das Freibad Gaustadt beschlossen hat. Das ist eine gute Nachricht für Bamberg und vor allem für die Menschen in Gaustadt, für die das Freibad ein wichtiger Treffpunkt ist. Mit den 720.000 Euro kann die Sanierung nun angegangen werden. Davon profitieren Familien, Vereine und alle, die hier schwimmen lernen oder ihre Bahnen ziehen.“

Neben der Freude über die Unterstützung für Bamberg formuliert Badum auch Kritik am Verfahren:

„Bei aller Freude für Gaustadt sehe ich das Verfahren aber kritisch. Das Sonderprogramm SKS-Schwimmbäder hat ein Gesamtvolumen von nur 250 Millionen Euro, beantragt wurden aber 3,2 Milliarden Euro. Das ist eine 13-fache Überzeichnung und zeigt den massiven Sanierungsstau bei öffentlichen Schwimmbädern im ganzen Land. In der Konsequenz sind sehr viele Kommunen leer ausgegangen, und das nicht, weil ihre Bewerbungen schlechter gewesen wären. Außerdem ist unklar, ob es und er Zukunft ein Folgeprogramm geben wird. Doch der Sanierungsstau löst sich nicht in Luft auf. Wichtiger als solche Symbolprogramme, bei denen immer nur einige ausgewählte Kommunen zum Zuge kommen, wäre eine dauerhafte und auskömmliche Kommunalfinanzierung, mit der Städte und Gemeinden ihre Sportstätten aus eigener Kraft erhalten und sanieren können.

Hintergrund:

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ – die sogenannte Sportmilliarde – soll Kommunen dabei unterstützen, ihre Sportstätten zu modernisieren. Für die gesonderte Förderrunde SKS-Schwimmbäder gingen bundesweit 939 prüffähige Skizzen mit einem beantragten Gesamtvolumen von 3,2 Milliarden Euro ein. Die einmalige Tranche dieser Förderrunde umfasst jedoch lediglich 250 Millionen Euro – eine 13-fache Überzeichnung des verfügbaren Volumens. Ein Großteil der eingereichten Projekte konnte daher nicht berücksichtigt werden.