Margarete Bause treibt bei uns die Energiewende voran!

Spät möchte ich noch über den Besuch unserer Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Margarete Bause, posten. Bei einem Pressegespräch wollten wir endlich einmal mit den Märchen aufräumen: Über die Landschaftsschutzgebiete und vor allem die doppelzüngige Politik der CSU in München und hier vor Ort. Margarete sagte, dass sie die Diskussionen um die Windkraft bei uns im Landkreis nicht verstehen kann. Außerdem stritt sie nicht ab, dass die Energiewende „einen Haufen Geld“ kosten wird, das würden die BürgerInnen jedoch verstehen, wenn man sie beteiligt! Unten seht ihr den Kreissprecher Holger Kotouc, den OV-Sprecher Edwin Mayer sowie mich und Margarete in der Lias-Grube, der hervorragenden Umweltbildungsstation in Eggolsheim. Ein absolutes Vorbildprojekt von den Häusern aus Naturmaterialien bis zu den kleinen Beeten und Bienenstöcken. Hier haben wir uns wohl gefühlt!

 

Konsens-LDK und danke für Euer Vertrauen!

Liebe Leute, in Rosenheim ist ein absoluter Wohlfühl-Parteitag abgelaufen, aber ein Jahr vor einer Megawahlserie halte ich das für vertretbar.

Magarete Bause hat es geschafft anfängliche Skepsis aufgrund der recht eiligen Nominierung durch Fraktion und Parteivorstand zu widerlegen und auch die Herzen der meisten Mitglieder zu gewinnen, die darüber nicht so begeistert waren. Dass sie als „Schweinehebamme“ tätig war war wirklich ein recht interessantes Detail, ist mir persönlich ganz gut in Erinnerung geblieben! Als Alternative zu den anderen beiden „Gockeln“ finde ich sie absolut glaubwürdig,

Leider ging die LDK bei sehr vielen Gesprächen und beruflichen Doppelfunktionen dieses Mal rasch zuende und ich konnte die inhaltlichen Debatten nicht zur Gänze mitverfolgen. Claudia Roth vereinfacht Europa doch sehr häufig, wir wollen „mehr Europa“ ja, aber in welcher Form? Auch für Euro-Bonds oder Schuldentilgungsfonds muss es genaue Regeln geben. Wir müssen endlich die Vermögenden in ganz Europa zur Kasse bitten und die Institutionen demokratischer machen.

(Copyright Wolfgang Schmidhuber)

Auch habe ich wieder gemerkt, dass so ein Parteitag doch eine ganz schöne Herausforderung ist, bei der man leicht ins Schwitzen gerät: Ich freue mich daher sehr, dass ich in den Parteirat und als Delegierte für den Bundesfrauenrat gewählt wurde!  Mit großer Zustimmung wurde auch der Antrag zum Parité Gesetz des LAK Frauen und LAK Demokratie und Recht angenommen, den ich vorgestellt habe. In Zukunft erhoffe ich mir noch mehr (länger als dreiminütige) Gelegenheiten meine Meinung zu einer glaubwürdigen grünen und solidarischen Politik kundzutun und meine mittlerweile fast zehnjährige politische Erfahrung (von der Unibesetzung bis zu kommunalen Diskussionen über sinnlose Talquerungen) einzubringen.

Ich wünsche mir auch, dass wir endlich mehr Zeit bei einer LDK (gut, vielleicht nicht gerade wenn sehr viele Wahlen anstehen) für Anträge der Basis haben. Man mag zur Beschneidungsdebatte stehen wie man will, aber dass Delegierte keine Lust haben, nach 20 Uhr zu diskutieren, ist nicht gerade sehr verwunderlich.

Es bleibt dabei: Unsere Partei kann mehr, noch mehr Basisbeteiligung. Lasst es uns angehen!