Mittelstand!

Was bedeutet Mittelstand für mich? Was ist politisch geboten? Ich selbst arbeite in einem mittelständidschen Unternehmen, das gemeinsam mit den BürgerInnen versucht, Projekte für Erneuerbare Energien voranzutreiben. Ich setze mich ein für die Förderung von Innovationen und den Ausbau von Erneuerbaren Energien. Dafür setze ich mich ein und dafür stehe ich.

Das Video ist auch auf der Homepage des Bundesverbandes für Mittelständische Wirtschaft zu sehen.

mittelstand-wahl2017.de

 

Mein Grußwort für den Landkreis Bamberg – Gift im Leitenbach

Liebe Bamberg-LändlerInnen,
danke dass ihr mir Zeit für dieses Grußwort einräumt! Ich wäre heute abend sehr gern dabei gewesen, hatte aber einen Termin in Berlin in der Grünen Bundestagsfraktion. Dort waren alle Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag zu einem Kennenlerntreffen mit der Fraktion eingeladen, die neue Abgeordnete werden, wenn wir 10,4 Prozent erreichen.
Dazu passt ganz gut der 10-Punkte Plan der eben heute in Berlin von Katrin und Cem präsentiert wurde: Was sind unsere ersten Projekte in der Regierung? Was kriegen die Leute wenn sie grün wählen?
1. Klimaschutz voranbringen
2. E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen
3. Landwirtschaft nachhaltig machen
4. Europa zusammenführen
5. Familien stärken
6. Soziale Sicherheit schaffen
7. Integration zum Erfolg führen
8. Liebende heiraten lassen
9. Freiheit sichern
10. Fluchtursachen bekämpfen
Oder Kurz: Zukunft wird aus Mut gemacht! Umwelt im Kopf, Freiheit im Herzen, Gerechtigkeit im Sinn, Welt im Blick.
Wer für Massentierhaltung, für Glyphosat, für Naturzerstörung ist, der muss andere Parteien wählen. Wer das nicht will, hat nur eine Option: Grün. Was bedeutet das für uns vor Ort?
Nehmen wir nur 2 Beispiele:
1) E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen
Schauen wir uns den Landkreis Bamberg an: Es ist toll dass wir/ihr alle beim Stadtradeln so aktiv seid, aber es wäre doch auch schön wenn auch die die nicht mehr so fit auf dem Rad sind, noch mobil sind. Oder wenn ich auch mal spontan und schnell wo hinfahren kann.
Kein Problem sagt sich der Landrat: Weichen Sie doch auf den ÖPNV aus! Leider ist die Arbeitsgemeinschaft ÖPNV Stadt und Landkreis Bamberg noch nicht so innovativ, dass die Busse wirklich praktisch fahren. Wer kein Schüler/In ist oder als RentnerIn Zeit hat um ein paar Stunden in die Stadt oder zum Arzt zu fahren, der hat es schwer…
Gut wir wissen natürlich Alle, wir können den ländlichen Raum nicht vollständig mit Bussen abdecken. Wenn wir also schon zum Auto greifen, dann sollte es doch ein Elektroauto sein und gemeinschaftlich genutzt werden. Hier ist der Landkreis seit Monaten in den Schlagzeilen und holt sich Preise auf allen Ebenen ab.
Wie sieht aber die Realität jenseits der Werbung aus? Die Elektroautos können nicht online gebucht und nur vormittags abgeholt werden. Es gibt keine Kooperation mit Ökobil. Ein flexibles Carsharing mit der Verwaltung das ist wie soziale Gerechtigkeit mit der FDP: Nicht möglich!
Also richtig grün und erneuerbar fahren und nicht bloß Schaufensterreden: Das gibt es nur mit uns!

2) Landwirtschaft nachhaltig machen
Jetzt genießen wir wieder die schöne Landschaft, alle sind draußen auf den Biergärten, Wandern usw. Das sind nicht alles Grünen-WählerInnen! Aber alle erfreuen sich an einer intakten Natur, an Tieren und Pflanzen.
Aber genau das setzen wir tagtäglich aufs Spiel. Denkt daran was mit dem Leitenbach passiert ist!!
Einem Landwirt ist sein Spritzmittel in der Nähe des Flusses ausgelaufen. Und so konnten wir live und in Farbe beobachten welches Gift und welcher Müll tagtäglich auf unseren Äckern ausgebracht wird.
Der gesamte Bestand an Fischen (Bachforellen, Äschen, Aitel, Edelkrebse Mühlkoppen..) alles tot, qualvoll verendet. Alle am Fluß liegende Gemeinden sind betroffen, so muss man in Scheßlitz, Memmelsdorf, Gundelsheim, Hallstadt kein Wasser mehr aus dem Bach verwenden darf.
Das Ausrotten aller Lebewesen findet seit Jahren unerkannt auf den Äckern statt. Nun haben wir auch gesehen, was es für einen Fluss bedeutet.
Wer dafür ist, dass das alles so weiterläuft, kann CSU wählen. Wer jetzt aufgeschreckt ist, dem sollten wir erzählen, was wir Grüne wollen: Sauberes Wasser, saubere Böden, saubere Luft. Eine nachhaltige Landwirtschaft, die unsere zukünftigen Lebensgrundlagen erhält.
Wir sind mutig genug die Alternativen aufzuzeigen. Und besonders die Landkreisgrünen:
„Die Aufmüpfigkeit gegen eine selbstherrliche CSU im Kreistag hat in der grünen Fraktion eine gute Tradition. Als sich die CSU nach den Kommunalwahlen im Jahr 2002 in den 12er-Ausschüssen statt der ihr zustehenden sieben gleich acht Sitze gönnte und so Geist und Buchstaben der Bayerischen Landkreisordnung schmählich missachtete, zog die grüne Kreistagsfraktion vor das Verwaltungsgericht und errang dort einen glorreichen Sieg. Die CSU wurde in die Schranken verwiesen, die Besetzung der Kreisausschüsse korrigiert. Manchmal lohnt es sich eben doch, wenn man sich etwas traut.“
(Quelle: Gerd Rudel 30 Jahre Grüne Ba-Land)
Auf geht’s! Ich freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Euch!

Und die Sonne heizt mit | LAG Energie hat ein Herz für Solarthermie

Nachdem auf der LAG Energie Mailingliste eine hitzige Debatte über Photovoltaik und Solarthermie stattgefunden hatte, wollten wir das Thema diesen Samstag genauer unter die Lupe nehmen. Wir sahen uns Praxisbeispiele an: Ein dörfliches Nahwärmeprojekt in Hallerndorf im Landkreis Forchheim, ein geplantes Projekt für 15 Häuser im städtischen Umfeld in Sauerlach und die Mega-Projekte der Erneuerbaren Wärmeversorgung bei unserem Nachbarn Dänemark. Dort umfassen die Projekte bis zu 21.000 AnschlussnehmerInnen.

Es wurde deutlich: In einer modernen erneuerbaren Nahwärmeversorgung kann Solarthermie immer eine wichtige Rolle spielen. Der Vorteil gegenüber rein strombasierten Technologien ist unbestritten die Möglichkeit zu speichern. Auch ist weder das Strommarktdesign optimal ausgelegt für eine flächendeckende Wärmeversorgung durch z.B. Wärmepumpen noch der zunehmende Bedarf an Erneuerbarem Strom, der bswp. durch Elektromobilität noch zunehmen wird. In jedem Fall muss Erneuerbare Wärme durch die Kraft der Sonne ergänzt werden, da die reine Heizung mit Biokraftstoffen flächendeckend nicht möglich ist.